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Die Gedanken zur Ruhe bringen

Unsere Welt wird immer hektischer und dynamischer. Viele Entwicklungen verlaufen heute in einem enorm beschleunigten Tempo. Die Menge an angebotenen Informationen und Eindrücken wird von Tag zu Tag größer und wächst mit einer enormen Geschwindigkeit weiter. Immer mehr Eindrücke, Wissen und Fakten müssen von uns tagtäglich analysiert und bewertet werden. Es ist also kein Wunder, dass unsere Gedanken oft nur schwer zu Ruhe kommen.

Hier einige Tipps, wie man die Gedanken zur Ruhe bringen kann, auch ohne Meditation beherrschen zu müssen.

Ruhepunkte finden und Raum einnehmen

Im Alltag erleben wir häufig Situationen in Verbindung mit Stress und Angst. Angst kommt von Enge. Um ein entsprechendes Gegengewicht zu setzen können wir uns angewöhnen, so oft wie möglich einmal mal nichts zu tun und dabei zu liegen, uns zu strecken und die Beine und Arme so weit wie möglich vom Körper wegzubringen. Je mehr Platz wir dann durch unseren Körper verschwenden, desto besser. Das Unterbewusstsein erhält so von uns die Botschaft, dass wir ein Recht auf Raum und Ruhe besitzen und dieses Recht aucg einfordern. Die Gedanken werden so automatisch etwas ruhiger.

Momente der Absichtslosigkeit

Viele Menschen können buchstäblich keine Sekunde damit leben, nicht permanent mit irgendeiner Aufgabe beschäftigt zu sein. Im besten Fall hören Sie Musik über ihren MP3-Player oder lesen ein Buch. Die völlige Ruhe müssen sich diese Person erst wieder angewöhnen. Wir sollten dann z.B. das Handy einmal ausschalten,uns einen bequemen Ruheplatz suchen, und einfach die Augen schliessen. Dabei können wir mit einer einfachen Visualisierung arbeiten. Wir stellen uns einfach unsere Gedanken wie Seifenblasen vor, die umeinander herumwirbeln. Dabei versuchen wir uns einzelne Blasen zu greifen und zum Stillstand zu bringen, indem wir die Blase langsam nach unten schweben lassen. Sobald wir irgendeinen aufmerksamkeitszehrenden Gedanken erkennen, stellen wir uns vor, wie eine undisziplinierte Blase ausbricht und hektisch in einer Spirale nach oben wirbeln will. Diese Blase fangen wir wieder ein und lassen sie ebenfalls einfach nach unten schweben und zur Ruhe kommen.

Mit der Zeit wird es uns immer leichter fallen, die Gedanken im Kopf zur Ruhe zu bringen.

Es ist völlig in Ordnung, wenn wir am Tag einige Momente haben, an denen wir keinerlei Absicht äußern und unsere Aufmerksamkeit nur auf uns selbst ausrichten. Es ist auch Ok und gut, wenn wir auch mal einige Minuten einen einzelnen Punkt anstarren und unsere Gedanken nur auf uns selbst richten.

Wenn die Ruhe Langeweile hervorruft

Die Beschäftigung mit interessanten Inhalten ist mit Nahrung vergleichbar. Natürlich müssen wir essen und genauso will unser Geist auch neue Dinge lesen, im Internet stöbern und sich Reize verschaffen, die den Kick der Überraschung hervorrufen. Allerdings sind wir von physischer Nahrung schnell gesättigt, der Hunger an neuen Reizen unseres Verstandes kann jedoch unersättlich sein.

Unsere Gedanken kommen nur zur Ruhe, wenn wir eine Gedankenleere in unserem Kopf erzeugen können. Wenn wir dabei eine Langeweile verspüren, können wir im Geiste vorstellen, wie wir direkt in unser Herz blicken, in unsere innere Mitte. Dabei treibt unser Geist durch den Raum und versucht, diese Mitte zu finden. In unserer Vorstellung befindet sich hier z.B. ein kleines grünes Licht. Je näher wir es jedoch betrachten, desto kleiner wird es. Manchmal erkennen wir Formen und Strukturen auf dem grünen Licht, die Muster ändern sich jedoch schnell wieder und das Licht wird abermals kleiner. Wenn wir dieser Leuchtkugel gedanklich nachjagen, können wir gleichzeitig in die Leere ein Regenbogen-Licht einströmen lassen.

Wenn wir diese oder ähnliche Meditationsübungen immer wieder wiederholen, wird es uns im Laufe der Zeit viel leichter fallen, die Gedanken in unseren Kopf zur Ruhe zu bringen. Dadurch wird sich sehr viel in uns zum Positiven verändern.