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Tattoos, Symbole und Spiritualität

Tattoos sind oft Symbole als Ausdruck der jeweiligen Spiritualität. Auch wenn Tattoos von den meisten Menschen lediglich als Körperschmuck gesehen werden, haben sie dennoch immer auch eine energetische Wirkung.

Die ersten Tattoos wurden bereits vor 5000 Jahren in verschiedenen Kulturen benutzt. Ihr Ausdruck bestand in der persönlichen Identifikation sowie der jeweiligen Standeszugehörigkeit. Mit zunehmendem Alter wurden durch die Tattoos die Leistungen und Erfahrungen des Trägers durch die Tätowierung auf den Körper aufgebracht. Zudem besass jeder Stamm ein eigenes Thema, das ihn auch für andere Stämme als Mitglied seines Stammes erkennbar machte. Somit symbolisierten die Tätowierungen den sozialen Status, Beruf und die Stammeszugehörigkeit des Trägers. Je umfangreicher und ausdrucksstärker die Hautbilder, desto angesehener und bedeutsamer war auch der Träger. Tattoos hatten also auch eine gewisse Ausweis-Funktion.

Im monotheistischen Kulturkreis waren Tattoos ursprünglich verboten. Zudem war man sich auch der spirituellen Qualität eines Körpersymbols bewusst. Symbole stellen die energetische Verbindung zu den dahinterliegenden Kräften her. Durch ein Tattoo verbindet man sich permanent mit einer energetischen Qualität. Das gilt sowohl für magische Symbole als auch für Kunstzeichen. Angenommen eine junge Frau tätowiert sich Delfine auf ihren Knöchel. Delfine stehen spirituell auch für Heilkraft und die Verbindung mit dem Element Wasser. In einer Lebensphase, in der sie vermehrt Feuereigenschaften an den Tag legen muss, z.B. eine gesteigerte Durchsetzungsstärke, könnte ihr dieses Symbol den Zugang zu diesen Feuerenergien erschweren. Gleichzeitig verstärkt das Symbol natürlich auch die eigenen Selbstheilungskräfte, was wiederum ein Vorteil sein kann. In jedem Fall drückt sie durch sich selbst diese Delfin-Energien vermehrt aus.

Symbole haben immer auch eine magische Qualität. Man verbindet sich mit der dahinterliegenden Energie in gesteigertem Maß. Selbst wenn eine ungewolltes Tattoo aus der Jugendzeit übergestochen wird, bleibt immer ein Rest dieser Qualität erhalten. Auch die Qualität des eigenen Sternzeichens wird gesteigert, wenn man sich dieses auf die eigene Haut tätowieren lässt.

Hierbei spielt auch die jeweilige Körperregion eine bedeutende Rolle, auf die das Tattoo gestochen wird. Auch hier drückt sich die Spiritualität des Tätowierten in gesteigertem Maße aus. Je sichtbarer das Tattoo für Andere ist, desto stärker auch seine Energie. Zudem wirkt sich das Symbol auf das jeweilige Chakra aus. Tattoos auf dem Kopf treten in Wechselwirkung mit dem Kronenchakra, das Motiv steigert die persönliche Identifikation und Inspiration durch seinen energetischen Ausdruck. Brust-Tattoos wirken auf das Herz-Chakra, Fuss-Tattoos auf das Wurzel-Chakra.

Bevor man sich für ein Tattoo entscheidet, sollte man sich absolut sicher sein, dass man sich mit der Qualität des Motivs auch wirklich energetisch verbinden möchte. Ein Totenkopf z.B. drückt zwar ‚Härte‘,’Männlichkeit‘,’Stärke‘ und ‚Selbstbewusstsein‘ aus, es hat aber die Qualität der Stabilisierung. Die Knochen sind das letzte, was nach dem Tod vom physischen Körper übrig bleiben. Der Totenkopf repräsentiert die Saturn-Energie … und vom Saturn sagt man, er fresse seine eigenen Kinder. Natürlich liegt es in der jeweiligen spirituellen Ausrichtung jedes Einzelnen, sich jedes Tattoo stechen zu lassen, was er möchte. Er sollte sich aber niemals ein Motiv stechen lassen, ohne dessen symbolische Bedeutung genau zu kennen.

Tattoos können durch ihre energetische Wirkung ihren Träger stärken, aber auch schwächen. In der Praxis kannst Du einmal in Deinem privaten Umfeld darauf achten, welche Tattoos Deine Bekannten tragen und welches Leben sie führen – hier gelangen oft erstaunliche Zusammenhänge an die Oberfläche.