Traumdeutung Schule

In der Traumdeutung ist der Traum von der Schule ein Symbol für die persönliche Lebensschule. Die Besonderheit in der Traumschule: Der Träumende repräsentiert hier alle Aspekte der Schule, den Schüler, den Lehrer und auch das Gebäude selbst. Abschreiben oder Schwänzen ist hier nicht mehr möglich.

Traumsymbole der Traumdeutung

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Viele Erwachsene finden sich im Traum plötzlich in der Schule wieder. Entweder allein oder gemeinsam mit Menschen, mit denen man vielleicht niemals gemeinsam ein Klassenzimmer geteilt hat. Hier kommen sehr alte und emotionale Erinnerungen hoch. Zum einen der Wunsch sich zu beweisen, andererseits auch die Konfrontation mit neuem Wissen. Der Schulstoff spielt dabei seltener eine Rolle, meistens geht es im Traum um unsere sozialen Kontakte, z.B. unsere Klassenkameraden oder unsere erste Schulhof-Liebe.

Bei erwachsenen Menschen geht es dabei oft um alte Themen. Die Lebensschule endet nicht mit dem letzen Schultag, das Lernen geht immer weiter. Allerdings verleben wir in der Schule unsere wichtigste Lebensphase, die Pubertät. So reifen wir hier zum Erwachsenen heran, lernen mit unseren Gefühlen umzugehen. Auf den Gebieten, in denen wir noch kein Fach belegt haben, verbleiben wir auf dem geistigen Niveau des Kindes. Doch irgendwann holt uns dieser geschwänzte Aspekt des Lebens wieder ein und wir müssen in einer anderen Lebenssituation diese Erfahrung machen.


Traumdeutung Igel »
Der Igel steht im Traum für Selbstschutz, manchmal auch für Isolation.


Traumdeutung Partner oder Partnerin »
Der eigene Partner erscheint im Traum oft ganz anders als wir ihn tagsüber erleben


Traumdeutung Schnee »
Schnee im Traum hat oft die Qualität von Einsamkeit und Isolation.



Der Lehrer spielt in der Traumdeutung die Rolle unseres höheren Selbst. Manchmal sind es auch Aufgaben und fremdbestimmte Dinge, mit denen wir uns auseinandersetzen möchten, auch wenn wir es überhaupt nicht wollen. Wie in der Schule ist uns oft der Sinn der Gelernten nicht bewusst, trotzdem müssen wir uns damit beschäftigen. Wir spüren dabei auch, dass unsere Aufmerksamkeit sich auch auf Dinge richten soll, die eigentlich nicht zu unserer Lebensaufgabe gehören. Wir spüren auch, dass uns in der Schule viele Dinge nicht gelehrt wird, diese Dinge müssen wir uns dann später selbst erarbeiten.

In der Schule müssen wir die Erwartungshaltung anderer erfüllen. Wir werden beurteilt, unter Druck gesetzt und auch für Bequemlichkeit und fehlende Disziplin bestraft. In der Lebensschule, von der die Traumdeutung spricht, geht es jedoch um unsere eigenen höheren Lebensaufgaben. Nur wenn wir an die Grenzen unserer eigenen Leistungsfähigkeit kommen, können wir wachsen und unser wahres Potential entfalten.

Oft steht unsere aktuelle Lebenssituation eng mit dem Erlebnissen im Traum in enger Beziehung. Bestehen wir die Prüfung des Lebens? Die Traumdeutung interpretiert die Prüfungsträume als Lebensprüfungen unserer Persönlichkeitsentwicklung. Sind wir reif genug für die an uns gestellten Aufgaben und Ziele, selbst wenn wir diese selbst und freiwillige gewählt haben? Je besser wir im Traum in der Prüfung abschneiden, desto besser gelingt uns auch unsere Lebensführung.

Ansonsten lernen wir im Traum von der Schule, an welchen Persönlichkeitsaspekten wir noch arbeiten müssen. Manchmal besteht die Aufgabe auch einfach darin, uns den vernachlässigten Aspekt bewusst zu machen.

Es ist ja nur ein Traum, die Prüfung kommt laut Traumdeutung erst später im wirklichen Leben. Wir haben also noch viel Zeit, uns umfassend auf die Prüfung vorzubereiten. Genau dieses Geschenk erhalten wir, wenn unser Unterbewusstsein uns im Traum mit der Schule konfrontiert.