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Geheimnissvoller Asteroidengürtel

Die Existenz des geheimnisvollen Asteroidengürtels ist noch relativ jung.
Zwischen Jupiter und Mars existiert eine ungewöhnliche große Lücke. Auch Johannes Kepler rätselte hierüber und vermutete hier einen noch unbekannten Planeten. Johann Daniel Titius entwickelte im 18. Jahrhundert die Titius-Bode-Reihe, mit der mathematisch die Abstände der Planeten von der Sonne berechnet werden konnten. Allerdings müsste nach dieser Formel zwischen Jupiter und Mars ein Planet existieren – eine spannende astronomische Suche begann.

Zwischen den babylonisch-sumerischen archäologischen Hinterlassenschaften befindet sich das Rollsiegel VA/243. Es handelt sich dabei um eine der ältesten Sternenkarten überhaupt, wahrscheinlich ist es z.Z. die älteste überhaupt. Es zeigt die Reihenfolge unserer neun Planeten inklusive unserem Erdmond. Allerdings befindet auf dem 4300 Jahre alten Artefakt zwischen Jupiter und Mars ein weiterer unbekannter Planet der etwas kleiner als der Jupiter, jedoch größer als der Mars zu sein scheint. Sah der Sternenhimmel vor 4300 Jahren anders aus als heute? Mit Sicherheit!

Die Suche nach dem unbekannten Planeten ging weiter und in der Neujahrsnacht des Jahres 1801 entdeckte der italienische Astronom Guiseppe Piazzi den Zwergplaneten Ceres, den er zunächst irrtümlich für einen Asteroiden hielt. Wegen einer Krankheit verlor er ihn nach 40 Tagen jedoch wieder aus den Augen. Der Mathematiker Carl Friedrich Gauß machte sich analytische auf die Suche, die Mathematik dazu reichte jedoch nicht aus. Eigens zur Bahnberechnung des verschwundenen Ceres entwickelte er die mathematische Methode der kleinsten Quadrate, eine heute überaus wichtige Methode zur Modellbildung von Systemen. So konnte Ceres schnell wiedergefunden und von verschiedenen Astronomen weiter erforscht werden.

Ceres hat nur einen Durchmesser von 975 km und gilt heute als Kleinsplanet. Er besitzt eine wesentlich kleinere Masse als unser Erdmond, ist jedoch der größte Himmelskörper im heute bekannten Asteroidengürtel.

Für einen größeren Planeten reicht die gesamte Masse heute nicht aus. Sie entspricht nur ungefähr 5 Prozent der Masse unseres Mondes. Allerdings ist es nicht ausgeschlossen, dass ein Zusammenstoss mit einem anderen Himmelskörper in der Vergangenheit den Grossteil der Masse einfach aus unserem Sonnensystem geschleudert hat. Weitere sumerische Aufzeichnungen geben dazu zahlreiche plausible Hinweise.

Astrologische Bedeutung von Ceres

Die römische Göttin Ceres, nach der dieser Himmelskörper im Asteroidengürtel benannt worden ist, ist die Göttin der Fruchtbarkeit und des Wachstums. Ihr griechischer Name ist Demeter. Im Horoskop hat Ceres ebenso die Qualität von Wachstum und Gedeihen. Neue Projekte und Ziele können unter dem Einfluss von Ceres besonders gut gelingen.