Magisches Mallorca

Mallorca: Sonneninsel und Lieblingsinsel der Deutschen. Fern vom Party-Tourismus besitzt diese Balearen-Insel ein ganz besonderes Flair voller Mystik und Geheimnisse.

Das Universum hat uns diesmal fĂŒr den Urlaub nicht viel Wahl gelassen: Nur nach Mallorca darf man im Mai 2021 ohne QuarantĂ€nepflicht von Deutschland aus einreisen. Der Preis: QuarantĂ€ne-Risiko und Maskenpflicht am Strand, ab 23 Uhr herrscht Ausgangssperre. Die Belohnung: menschenleere StrĂ€nde, kaum Urlauber, offene GeschĂ€fte, Bar’s und Restaurants. In den Lokalen findet man sofort einen Sitzplatz. Man hat die Insel und die Stadt Palma ganz fĂŒr sich allein – herrlich!

Mit dem Bus erreicht man vom Playa da Palma aus schnell die Hauptstadt Palma. Aus der Ferne sieht man schon die Kathedrale de Palma, ein imposantes – fast ausserirdisch – wirkendes SakralgebĂ€ude, dessen Grundstein die Tempelritter gelegt haben. Dieser Orden wurde 1312 n.Chr. durch eine Intrige des französischen Königs (Phillip der Schöne) durch den Papst aufgelöst. Der König verfolgte das heimliche Ziel, sich seiner Schulden, die er bei dem Orden hatte, so zu entledigen und sich der enormen SchĂ€tze der Organisation zu bedienen. Der Grossmeister Jacques de Molay wurde in Paris in der der NĂ€he von Notre-Dame auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Der Grossteil des Schatzes der Templer wurde jedoch nie gefunden – auch auf Mallorca wurde er (bislang) vergeblich gesucht.



Mallorca besitzt traumhafte StrĂ€nde und Lagunen. Diese Mittelmeer-Insel wurde im Laufe der Jahrtausende von vielen Kulturen besucht und beeinflusst. Wir finden steinzeitliche Zyklopenmauern und GrĂ€ber auf der Insel, die Phönizier, Katharer und natĂŒrlich die Römer haben ihre Spuren hinterlassen. Zwischendurch wurde die Insel von germanischen Vandalen geplĂŒndert die jedoch keine Spuren hinterlassen haben. Im Mittelalter bemĂ€chtigten sich fast drei Jahrhunderte lang arabische Eroberer der Insel, wurden jedoch spĂ€ter von christlichen Eroberern (Jaume I. von AragĂłn) wieder zurĂŒckerobert. Kurze Zeit spĂ€ter begann der Bau der Kathedrale, die der Jungfrau Maria geweiht wurde. Die Wikinger setzten kurzzeitig ebenfalls ihren Fuss auf Mallorca, plĂŒnderten einige Ortschaften und verschwanden dann wieder.

Kennzeichnend fĂŒr Mallorca sind die tausenden von (teilweise zerfallenen) WindmĂŒhlen. Mit ihnen wurde nur selten Getreide gemahlen, mit ihnen wurden (und werden!) hĂ€uptsĂ€chlich Pumpen betrieben, um mit dem kostbaren Grundwasser die Pflanzen zu bewĂ€ssern.

Die Energie der Insel ist merkwĂŒrdig vertraut, trotz der exotischen Umgebung. Vielleicht haben die Besuche von Millionen Deutschen einen morphogenitischen Fingerabdruck hinterlassen. Die aktuelle menschenleere Situation lĂ€sst die Insel sehr ruhig und schlafend erscheinen, man fĂŒhlt sich eingehĂŒllt in einen beruhigenden und wĂ€rmenden Schleier.

Die Natur hatte ein Jahr lang Pause erlebt, kaum MĂŒll mehr, weniger AbwĂ€sser und sehr viel mehr Ruhe. Am Strand findet man wieder zahlreiche grosse Muscheln und FundstĂŒcke. Der grĂ¶ĂŸte Schatz Mallorcas ist und bleibt jedoch seine atemberaubende Natur.

Gibt es auf dieser Insel irgendwo noch den geheimen Templerschatz? Haben SeerÀuber und Piraten hier Kostbarkeiten vergraben, die seit Jahrhunderten in Vergessenheit geraten sind? Befindet sich auf der Insel noch ein uralter und vergessener Kultort, der immer noch mit seiner Energie die Aura der Insel magisch einfÀrbt? Man muss diese Insel einfach selbst einmal erleben und sich von seinen Vorurteilen befreien. Die andere Seite Mallorcas ist nicht sehr versteckt, man muss lediglich etwas seine Aufmerksamkeit darauf richten. An besonderen PlÀtzen lohnt es sich, einmal in die Stille zu gehen und sich vorzustellen, wie der Platz wohl noch vor einigen Jahrhunderten gewirkt haben muss. Vielleicht schaft man es ja (insbesondere in der aktuellen allgemeinen Ruhe), in Kommunikation mit der Insel zu treten und ein paar verborgene Einblicke aus seinem morphogenetischen Feld einzufangen. Ein Besuch wird sich garantiert lohnen!

Hier findet Ihr auch ein paar mystische geschichtliche Informationen von Lars Fischinger in einem Video aus Palma:
https://www.mysteryfiles.de/videos/2412/


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