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Tarot – der Tod

Endgültigkeit. Eine einschneidende Veränderung. Nachher ist nichts mehr so wie es zuvor gewesen ist.

Die Todeskarte im Raider-Waite Tarot ist eine der gefürchtesten Motive beim Kartenlegen. Tatsächlich geht es um eine Situationsveränderung, bei der das Alte vergehen muss damit etwas Neues wiedergeboren werden kann. Bei diesem Wandel geht es um ein Opfer, das die Veränderung erforderlich macht.

Der gerüstete Tod trabt in voller Rüstung auf seinem Pferd durch das Land. Ein König liegt geschlagen auf dem Boden. Zwei königliche Kinder beweinen ihn. Ein Bischhof fleht und bestet für das Seelenheil des gestürtzen Königs. Im Hintergrund stahlt die aufgehende Sonne des Bewusstseins – nach der Finsternis kommt wieder der hellichte Tag.

In nahezu jedem Wahrsagedeck, so auch beim Tarot, gibt es eine Karte für die Endgültigkeit. Beim Lenormand ist es z.B. der Sarg, bei den Kipperkarten das Grabmal. Der Zweck dieser Karten besteht nicht darin, jemanden den Tod vorauszusagen sondern eine endgültige Situation zu repräsentieren. Das Alte macht Platz für das Neue.

Der Kreislauf des Lebens besteht aus Werden und Vergehen. Das Universum drückt sich in jeder Sekunde durch uns in seiner Existenz aus. Wachstum und Weiterentwicklung ist nur möglich, wenn alte und starre Strukturen durch neue ersetzt werden.

Die Tarotkarte der Tod taucht auch häufig im Zusammenhang mit Lügen und Illusionen auf, die zusammenbrechen oder aufgedeckt werden. Eine Scheinrealität offenbart sich als Luftschloss und darauf aufbauende Strukturen werden zerbrechen. Dies kann z.B. eine Weltanschauung sein, die in der Vorstellung des Fragestellers zusammenbrechen wird oder auch eine Beziehung, in der Untreue und Hinterlist zum Vorschein kommt. Hierbei geben die zustätzlichen Tarotkarten in der Umgebung näheren Aufschluss, worum es bei dem Aspekt der Endgültigkeit geht.

Manchmal haben wir unbewusst zu dem endgültigen Wandel beigetragen, vielleicht weil wir uns in einer Lebenssituation befinden, in der wir persönlich keinen Sinn mehr sehen. Dies kann z.B. unsere Partnerschaft oder unsere berufliche Lage sein, in der ein Wandel eintreten wird.


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