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Was ist Spiritismus?

Was ist Spiritismus eigentlich genau? Der Begriff Spiritismus stammt zunächst vom lateinischen Wort Spiritus = „Geist“ ab, womit der Umgang, Kontakt und die Beschwörung von Geistern und Wesen der Astralwelt gemeint ist.

Spiritismus unterscheidet sich in seiner Grundbedeutung wesentlich von Spiritualität. Insbesondere geht es bei der Spiritualität um die Verbindung mit dem eigenen Geist, der eigenen Seele sowie erweiterten Sinne mit der Auseinandersetzung der persönlichen Gefühlswelt. Spiritualität kann somit auch rein philosophisch gedeutet werden. Ein Fremdbewusstsein eines Geistwesens, z.B. eines Engel oder der Seele eines Verstorbenen, sind in der Spiritualität dagegen nicht zwingend erforderlich.

 

Bin ich ein Seelentrösterin?
Test - wie gut kann ich anderen Menschen Trost und Kraft spenden?.
Frage 1/ 10 Erzählen Dir fremde Menschen ihre privaten Gedanken und Gefühle ?
Es erstaunt mich, welche intimen Details mir oft anvertraut werden.
Nein, es interessiert mich auch nicht.
Das Ist bereits vorgekommen.
Frage 2/ 10 Hast du schon mal anvertraute Probleme weitererzählt?
Nein, vertraute Dinge behalte ich für mich.
Ja, das ist immer sehr unterhaltsam für alle.
Einmal, im Anschluss habe ich es bereut.
Frage 3/ 10 Was glaubst Du, was andere Menschen an Dir schätzen?
Meine unterhaltsame Art, die auf jeder Party willkommen ist.
Meine Loyalität und meine Besonnenheit.
Mit mir kann man Pferde stehlen gehen.
Frage 4/ 10 Was glaubst Du, gibst Du den Menschen, denen Du zuhörst?
Hoffnung
Frieden
Aufmerksamkeit.
Frage 5/ 10 Was tust Du, wenn vor Dir fremde Einkäufe auf die Straße fallen?
Wenn kein anderer hilft, dann muss ich wohl aushelfen.
Ich gehe sofort hin und helfe beim Aufsammeln.
Ich warte, bis die Person alles aufgesammelt hat.
Frage 6/ 10 Kannst Du Dir auch beruflich vorstellen, Menschen zuzuhören?
Nein, ich habe meine eigenen Probleme.
Ja, vielleicht wäre das etwas für mich.
Ich glaube, das könnte ich ziemlich gut.
Frage 7/ 10 Hast Dein Rat schon mal einem Menschen geholfen?
Ja, mehrere Male war mein Rat sehr hilfreich.
Ja, etwas Lebenserfahrung bringe ich mit.
Kann schon sein.
Frage 8/ 10 Denkst Du machmal über die Probleme Anderer nach?
ja, aber ich nehme sie nicht mit nachhause.
Ja.
Nein.
Frage 9/ 10 Geht Dir der Weltschmerz nah?
Ich engagiere mich, nehme es aber nicht mit in mein Privatleben.
Häufig, z.B. wenn ich kranke Tiere oder Kinder sehe.
Nein! Sollte er?
Frage 10/ 10 Du siehst ein lebendes angefahrenes Tier - was tust Du?
Anhalten und streicheln.
Nichts, ich gehe oder fahre weiter.
Zu einem Tierarzt bringen oder einen rufen.
Auswertung
xxx
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Der Spiritist sucht explizit den Kontakt mit einem Fremdbewusstsein eines Geistwesens. Im christlichen Kulturkreis ist Spiritismus überwiegend negativ besetzt. Das christliche Dogma besteht auf die alleinige Verehrung und Anbetung Gottes durch die Institution der Kirche, der Spiritist dagegen sucht den direkten Kontakt von Geistwesen durch Rituale und Beschwörungen. Streng genommen ist auch der strenggläubige Christ ein Spiritist, denn auch Gott wird laut Bibel als Geist bezeichnet.

Gegen der heilige Geist, Gottes wirksamer Kraft, darf im christlichen Glauben keine Sünde begangen werden, denn diese kann nicht vergeben werden. Eine Sünde gegen Gott-Vater und Gott-Sohn jedoch schon.

Wenn ein Christ von Spiritismus spricht, meint er vom Grundgedanken her eine spezielle heidnische Praxis der Geisterbeschwörung. Die Anbetung, Verehrung von Heiligen oder der Mutter Maria ist jedoch erlaubt, obwohl es sich dabei streng genommen auch um von Gott getrennte Geistwesen handelt.

In anderen Religionen ist der Spiritismus jedoch oft ein fester Bestandteil der Glaubenspraxis. Sowohl im Schintoismus, bei den Stammesreligionen als auch im Schamanismus spielt die Ahnenverehrung eine wichtige Rolle. Beim Voodoo geht es explizit um die Verehrung der Voodoogötter, die durch Rituale und Gebete direkt angerufen werden.

Es ist demnach schwierig, den Begriff Spiritismus aus einer christlichen Prägung heraus wertneutral zu benutzen. Spiritismus ist hier mit Geisterbeschwörung gleichzusetzen was auch den Kontakt mit Verstorbenen einbezieht. Dagegen bezeichnen sich viele Christen selbst als spirituell, womit die Ausrichtung auf göttliche sowie christliche Prinzipien gemeint ist.

Die konkrete Definition von Spiritismus und Spiritualität hängt somit wesentlich vom persönlichen Weltbild und Glaubenssystem ab.