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Tarot – Königin der Kelche

Erkenne die Macht der Emotionen und der Willenskraft. Gib Dich Ihnen hin, entdecke ihre magischen Kräfte und widme Ihnen Deine gesamte Aufmerksamkeit.

Mit beiden Händen hält die Königin der Kelche ihren besonders prachtvoll gestalteten Kelch fest. Mit ihrem Blick untersucht sie ihn mit ihrer ganzer Konzentration. Ihr perlmutt-farbenes Gewand enthält sowohl die reine Lichtfarbe weiss als auch die Farbe des Wassers blau – ein Symbol der Verbindung der Polaritäten. Ihr sorgfältig verzierter Muschel-Thron steht direkt am Wasser. Spannend ist auch der kleine versteckte Kinderengel auf der Thronverzierung, mit dem Fisch-Symbol in der einen Hand und der priesterlichen Geste des Segens und der Vereinigung der Polarität durch die andere Hand. Unter wolkenlosem Himmel regiert sie über ihr Küstenreich, das Erde und Wasser zusammenführt.

Der Kelch enthält ein Geheimnis. Ein Geheimnis, das in Verbindung mit unseren Gefühlen und unserer Seele steht. Dieser Kelch ist der aufwändigste aller im Tarot dargestellen Karten. Er besitzt aufwändige Verzierungen und sogar zwei kleine Cherube, die in andächtiger Position zum Inneren des Kelches ausgerichtet sind. Damit wird der Kelch auch zum Symbol der Bundeslade, bei der ebenfalls zwischen zwei Kelchen das Allerheiligste des Allerheiligsten aufbewahrt worden ist. Die Bundeslade war ein Repräsentant der Anwesenheit des Göttlichen in der Mitte des Volkes Israel. Sie enthielt heilige Gegenstände wie die 10 Gebote, einen blühenden Stab und eine Schale mit Manna – sie war ein Vertragssymbol zwischen Gott und dem Volk. Die Königin der Kelche hat ebenfalls einen Vertrag abgeschlossen – einen Vertrag mit dem Element Wasser und dem Element Erde, beide zusammenzuführen und über die Harmonie mit sich selbst und dem Göttlichen zu herrschen.

Verborgen in unserem inneren Tempel und Allerheiligsten sind eine Vielzahl von Emotionen und Gefühlen untergebracht. Erfolgreiche Handlungen und Entscheidungen, die uns wachsen lassen und glücklich machen, kommen aus dem Herzen heraus. Es ist nicht der Verstand, der uns zu besonderen Taten antreibt sondern unser Herz, unsere Gefühle. Sie sind es, die wir sorgsam beobachten sollten denn sie motivieren uns überhaupt erst unseren Verstand zu gebrauchen. Zuerst empfinden wir Hunger, dann nutzen wir unseren Verstand um uns  Nahrung zu verschaffen. Erst empfinden wir Leidenschaft, dann bemühen wir uns um eine neue Partnerschaft. Aber auch negative Gefühle wie Angst oder Furcht treiben uns an. Wenn wir ein Ziel verfolgen müssen wir zuerst unsere Gefühle daraus ausrichten.

Beim Tarotlegen/Kartenlegen ist diese Karte ein Hinweis darauf, dass wir uns unserer Gefühle bewusst klar werden können und bald den Zugang zu unseren inneren verborgenen Qualitäten gewinnen. Hüten wir diesen Schatz wie unseren Augapfel.


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