Polarlichter Vorhersage
Aktuelle Polarlichter Vorhersage auf Basis internationaler Weltraumwetter-Daten (NOAA)
In Deutschland sind Nordlichter meist erst bei starker geomagnetischer Aktivität sichtbar (ab etwa KP 5). Die Vorhersage wird ca. alle 30 Minuten aktualisiert.
Polarlichter entstehen durch ein komplexes Zusammenspiel von Sonne und Erde. Die Sonne schleudert ständig elektomagnetisch geladene Teilchen ins All, den sogenannten Sonnenwind. Besondern nach Sonnenstürmen und Sonneneruptionen sind diese besonders Stark und schleudern Elektronen und Protonen in Richtung Erde (und andere Planeten).
Unser Erdmagnetfeld lenkt diese Teilchen zu den Polarregionen wo sie etwas in 80-300 km Höhe auf die atmosphärischen Gase treffen. Eine Anregung von Sauerstoff erzeugt grüne oder rote färben (sehr häufig). Angeregter Stickstoff bildet violette, pinke und sogar blaue Töne. Im Norden nennt man Polarlichte Aurora Borealis, im Süden Aurora Australis. Durch die dynamischen Änderungen des Erdmagnetfelds bilden sich die typisch tanzenden vorhangähnlichen Polarlichter.
Warum sieht man sie plötzlich viel häufige als noch vor ca. 10 Jahren? Alle 11 Jahre durchläuft die Sonne ihren Sonnenzyklus und erreicht ihr Maximum (aktuell 2025-2026). Deshalb sehen wir aktuelle besonders häufig auch Polarlichter im Süden, z.b. in Deutschland und Frankreich.
Mit Smartphones kann man sie im Nachtmodus und mit Langzeitbelichtung am besten einfangen.
Polarlichter existieren auch auf dem Jupiter und dem Saturn. Bereits die Wikinger und die alten Chinesen beschrieben Polarlichter.
Polarlichter sind die sichtbaren Spuren kosmischer Energie – ein Dialog zwischen Erde und Sonne.




