Die Astralwelten

Die mittlere Astralebene ist mehr als nur eine Durchgangsstation für die Seele. Hier ein kleiner bildlicher Vorgeschmack, wie die vorhimmlischen mittleren Astralwelten auf uns wirken mögen.



Wie die Astralwelt wirklich für die Seele erscheinen mag, ist ein ewiger Streitpunkt verschiedener Religionen, Priesterschaft, Orden und anderen spirituellen Verbindungen. Unabhängig davon gibt es jedoch gemeinsame Schnittmengen, die inhaltlich sehr ähnliche Eindrücke beschreiben, was uns nach dem Tod erwartet. Dabei dürfen wir nicht ausser Acht lassen, dass der Tod hier nicht das Gegenteil vom Leben ist, sondern der polare Aspekt der Geburt.

Wagen wir uns einmal an eine Kartografie des Jenseits, einen Versuch, das Unaussprechliche in Worte und Bilder zu fassen.

Die materielle Welt

Auch wenn wir hier noch in der materiellen und physisikalisch-grobstofflichen Welt sind, ist diese viel größer und phantastischer, als wir uns dies erträumen können. Ist diese Welt nur die Bühne der Verkörperung, die Umgebung, in der die Seelensplitter des grossen Bewusstseins individuelle Erfahrungen machen können? Das Weltall mit all seinen unzähligen Sonnen, Planeten, Nebeln und Galaxien ist jedenfalls viel zu gross, als dass wir als kleines Staubkorn darin, alleine einzigartig und entwickelt sind. Das betrifft sowohl die körperliche, geistiges oder technologische Entwicklung. Auch wenn die materielle Welt nicht als Teil der Astralwelt begriffen wird, gibt es hier trotzdem Bereiche, Welten und Wesen, die wir uns nicht einmal ansatzweise vorstellen können.

Die Schwelle, die untere Astralwelt

Hier beginnt die Welt des Jenseitigen. In einigen spirituellen Schulen ist es die Ebene hinter dem Lichttunnel, andere Leerarten positionieren sie direkt davor oder darunter. Wenn eine Seele hier noch keinen Abschluss gefunden oder eine wichtige Aufgabe nicht beenden durfte, ist sie manchmal noch an die materielle Ebene in diesem Bereich gebunden. Viele erklären ihre Wirkung mit Spukphänomenen, da sich diese Wesen zeit- und formlos oft nicht darüber bewussts sind, dass ihr Weg nun in andere Bereiche der Wirklichkeit führt und sie endlich abschliessen und loslassen können. Auf dieser Ebene erlebt das Bewusstsein die Umgebung noch sehr materiell und fühlt sich noch als ein Teil davon. Doch in dieser Ebene befindet sich auch Himmel und Hölle, erste Manifestationen des Geistes materialisieren ganze Welten entsprechend dem Glaubensmodell der Seele, die zur Lebzeiten geglaubt und erwartet worden ist. Zusätzlich genährt werden diese Bereiche durch den Glauben und die gedankliche Manifestation der Lebenden, die die abstrahle Projektion ihrer Jenseitsvorstellung in die untere Astralebene abstrahlen. Hier erlebt die junge Seele nach ihrer Loslösung vom Körper zunächst genau die Erfahrung, die ihrer Erwartungshaltung entsprecht – sie durchlebt buchstäblich Himmel oder Hölle – denn ganz in diese abstrahlen Bereiche fühlt sie sich dem Gesetzt der Resonanz entsprechend hingezogen.

Die mittlere Astralebene – selbstgeschaffenes Paradies

Sobald die Seele sich wieder bewusster geworden ist und mehr Klarheit erwachsen ist, betritt sie eine Welt aus lebendigen Licht. Hier kann das Bewusstsein ganze Welten erschaffen. Sie findet Kathedralen aus Kristallen, Orte und Plätze der Glückseligkeit und der Harmonie. Wir sind hier noch nicht auf der Ebene der höheren Astralwelten, und engelsgleiche Lichtwesen und aufgestiegene Meister sind hier eher selten anzutreffen. Dennoch kann sich die Seele hier wieder mit alten Erinnerungen, andere Seelensplittern und unterdimensionalen Freunden treffen, austauschen und harmonisch einschwingen. Hier ist kein Ort der Prüfungen sondern der inneren Sammlung. Hier geht es um Resonanz und nicht um die willkürliche Entscheidung andere Wesen oder eines Richters.

Hier geschieht etwas Faszinierendes. Die Seele ist jetzt frei von irdischer Begrenzung aber dennoch individuell. Hier kann sie Räume erschaffen, Paläste aus lebendigem Glas, schimmernde Brücken und neuartigen Materialen. Sie ist nicht mehr durch die Materie begrenzt sondern nur noch durch die eigene Vorstellungskraft. Sie kann ihr Bewusstsein in stille Kontemplation zurückziehen oder auch die Gemeinschaft suchen und sich mit anderen Seelen austauschen. Doch dieses Paradies ist nicht der letzte Ort.

Die höheren Astralebenen

In den höheren Astralebenen verschwimmen die Wirklichkeiten der Individuen. Je nach Entwicklung der Seele und Verbindung zu anderen Energien sind hier die erfahrenen Wahrheiten von Wesen zu Wesen sehr unterschiedlich. Hier bewegen sich die Lichtwesen, Engel und aufgestiegenen Meister. Die Entfernung zur Quelle, zum EINEN grossen Bewusstsein, zur göttlichen Wesensessenz ist hier sehr viel geringer. Welche unfassbaren Erfahrungen und Eindrücke die Seele hier machen darf ist so unaussprechlich, dass sie nur schwer in Worte zu fassen sind. Die Freiheit ist hier unfassbar gross, doch die Individualität nicht mehr ganz so sehr begrenzt. Eine Unterhaltung fühlt sich hier vermutlich eher wie ein Verschmelzen an, wo die eigene Identifikation mit einer anderen Seele sich kurzzeitig aufzulösen scheint und man die Eindrücke, das Erleben und die Gedanken der anderen Seelen fühlt, als wäre man selbst diese Energie. Es ist für ein Wesen in der materiellen Welt ungleich schwerer zu beschreiben. Es gibt Harmonie, schöpferische Macht innerhalb von noch phantastischeren Gärten aus Licht, Harmonie und Frieden – hier kommt die Seele wirklich zur Ruhe.

Die höchste Astralebene – das Unaussprechliche

Diese Ebene kann nicht mehr in Wort ausgekleidet werden. Die spirituellen Schulen sprechen von Atman, Brahman, „unio mystica“, die Quelle, reines Bewusstsein, Existenz ohne Form, grenzenlose Tiefel. Hier sind alle Seelenfunken integriert, nicht ausgelöscht. Sie erlebt reine Bewusstheit ohne Polarität, wie ein Tropen innerhalb eines Ozeans. Hier versagt jede Sprache, weshalb weitere Versuche, diese Ebene der Wirklichkeit in Worte zu fassen, nur noch scheitern müssen. Jede Metapher zerbricht unter der Last dessen, was sie hier beschreiben wollen.

Wer entscheidet, welche Astralebene nach der Schwelle von der Seele wie und wann betreten wird? Diese Frage kann nicht mit Sicherheit beantwortet werden. Vermutlich ist es eher ein in-Resonannz-gehen und instantane augenblickliche Verschmelzung in die jeweilige Ebene. Je höher das Bewusstsein einer Seele schwingt, desto leichter kann sie in höhere Bereiche gelangen. Schwingt sie hingegen niedrig und besitzt sie noch starke Anhanftungen zur Materie, wird sie entweder weiterinkarnieren oder in den unteren Astralebenen eine Weile verbleiben, bis sie entweder ins Licht geht oder von anderen hilfreichen Energien angeregt wird, ihre Schwingungen anzuheben.

 

Die Astralwelten
Die Astralwelten
Eine Reise durch die verschiedenen Ebenen der Astralwelt von der materiellen Welt bis zur höchsten Bewusstseinsebene.

 

 
Hier ein kurzes Video aus den ausgewählten Impressionen der mittleren Astralwelt: