13er Kristallschädel in Australien gefunden?
Laut einer indianischen Legende aus Mittelamerika haben die Götter weltweit 13 Kristallschädel versteckt die mit einem besonderen Wissen ausgestattet sind. Erst wenn alle 13 Kristallschädel zusammengebracht werden erlangt die Menschheit Zugriff auf dieses mythologische Wissen. Ist jetzt der 13. Kristallschäden in Australien gefunden worden?
Zu der Geschichte der Kristallschädel ranken sich zahlreiche Legenden und Mythen. Ihre Faszination hat auch bereits im vorherigen Jahrhundert einige Fälscher dazu verleitet, eigene Kristallschädel anzufertigen. Durch den Nachweis von Eisenspuren konnten diese jedoch als Fälschungen mit Zuhilfenahme moderner Geräte nachgewiesen werden.
Wie die echten Kristallschädel angefertigt worden sind ist ein kleines Rätsel. Bei unsachgemäßer Bearbeitung kann der kleinste Fehler zu einem Springen des Bergkristalls führen. Allein durch Polieren die Schädelform zu erreichen würde eine Generationen übergreifende Arbeit bedeuten die schnell mehrere hundert Jahre Zeit kosten kann. Hinzu kommt das Rätsel, warum die Kristallschädel nicht nur in Mittelamerika sondern weltweit an verschiedenen Orten zum Vorschein kommen.
Jetzt ist in Australien, etwas 110 km südlich von Tennant Creek in einer alten Goldmine ein weiterer Kristallschäden aufgetaucht. Sein derzeitiger Verbleib ist leider unbekannt. In der Nähe der Fundstelle befinden sich die sogenannten Teufels Murmeln, die Devil’s Marbles. Hierbei handelt es sich um 3 bis 5 Meter hohe Granitfelsen, die von den Kaytetye-Aborigines Karlu Karlu genannt werden. Diese werden von ihnen als die Eier der Regenbogenschlange aus der Traumzeit verehrt.
Ein weiterer phantastischer Baustein dieses mythologischen Puzzles ist damit in unser Blickfeld gerückt – wir dürfen gespannt sein, welche Qualitäten durch die Schädel und ihre Zusammenführung freigesetzt werden.


