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Die Mythologie hinter Pokémon

Gibt es hinter dem Phänomen von Pokémon eine geheime Esoterik? Wir haben uns einmal in der japanischen Mythologie umgesehen und sind auf erstaunliche Fakten gestoßen.

Die magische Pokémon-Welt hält z.Z. hunderte von Millionen Spielern in Atem. Überall auf dem Globus mit gut ausgebautem Mobilphone-Netz verlassen Gruppen von erwachsenen und jugendlichen Spielern die heimische Spielkonsolen, um mit dem Smartphone auf die Jagd nach diesen putzigen Kerle zu jagen.

Die offizielle Entstehungsgeschichte von Pokémon nennt uns den japanischen Erfinder und Spieleentwickler Satoshi Tajiri. Laut Wikipedia sei es sein Hobby gewesen, als Kind in der freien Natur Insekten, insbesondere Käfer, zu sammeln und diese in seinen Bildern gegeneinander antreten zu lassen.

Käfer?… soso – Käfer sind also das ursprüngliche Vorbild der Pokémons!?! Wir wollen die Erklärung gar nicht in Frage stellen, trotzdem gibt es evtl. noch eine andere Hintergrund-Geschichte hinter dem Pokémon – Mythos.

Das Titelbild dieses Artikels zeigt keine Darstellung eines Pokémon aus dem Spiel, sondern einen Shiofuki, einen Yōkai der japanischen Mythologie, gezeichnet im frühen 18. Jahrhundert. Es handelt sich um eine Art Naturgeist mit magischen Kräften, laut Wikipedia am ehesten mit einem Fabelwesen oder Monster vergleichbar. Im shintoistisch geprägten Japan gibt es das Wissen um die Naturgeister seit Jahrhunderten. Es gibt sie in vielfältigsten Formen und Aussehen, sowohl mit gutem als auch mit einem bösen Charakter. Die meisten meiden menschliche Behausungen und verstecken sich an abgelegenen Orten in der Natur. Wenn man sie stört können Sie mit ihren magischen Kräften mit den Elementen Feuer, Wasser, Blitz und Psychokinese grossen Schaden anrichten. Nur shintoistische Exorzisten oder buddhistische Mönche können sie bekämpfen, denn mit herkömmlichen Waffen kann man ihnen nicht Herr werden.

Pokémon … entschuldigung … die Yōkai können sowohl lustig und gutmütig, aber auch böswillig und gemein sein. Tatsächlich wird eine große Anzahl unter den hunderten von Pokémon auch als Geist klassifiziert. Dabei setzt sich das Wort Pokémon aus den Silben Poke- von Poket (engl. Tasche) und -Mon von Monster zusammen – ‚Taschenmonster‘. Interessanterweise lautet ein weiterer japanischer Begriff für die japanischen Naturmonster Yōkai auch Mononoke – Zufall?

Die japanische Mythologie ist voll von belebten und geisterhaften Wesen in der Umwelt – im Gegensatz zum materialistisch geprägten Westen. Japanische Menschen haben oftmals eine engere Verbindung zu natürlichen Energien und Kräften, sie verstehen die Bedeutung von Kraftorten, heiligen Plätzen und den Energien, die dort herrschen. Ist es denn zu vermessen angesichts dieser Fakten, dass es sich bei den Pokémon ganz einfach um verniedlichte Naturgeister der japanischen Mythologie handelt, und nicht etwa um mystifizierte Tiere und Käfer?

https://de.wikipedia.org/wiki/Pokémon
https://de.wikipedia.org/wiki/Yōkai
http://www.redbull.com/de/de/games/stories/1331779983889/was-du-nicht-ueber-pokemon-wusstest

Weitere interessante Pokémon-Fakten aus esoterischer Sicht

Im Jahr 2000 verklagte der Mentalist Uri Geller Nintendo, wegen eines Pokémon namens Kadabra, dass stehts einen verbogenen Löffel bei sich trug und mit seinem Geist magische Alphawellen aussenden könne. Uri Geller sah seine Persönlichkeitsrechte durch das Pokémon angegriffen – das US-Gericht sah dies zu Gellers nachsehen leider anders – Gellers Klage wurde abgewiesen.

Der Name des Pokémon Pikachu setzt sich aus Pika – lauter Funken, und Chu, Quieken einer Maus zusammen. Übersetzt bedeutet Pikachu also etwa „Wie-ein-lauter-funken-klingende-quiekende-Maus.

Das Pokémon Tragosso trägt laut der offiziellen Geschichte tatsächlich den Schädel seiner toten Mutter auf dem Kopf, was ihm magische Kräfte verleiht.

Das Logo von Pokémon hat Ähnlichkeit mit zwei Augen… und einem dritten Auge in der Mitte des Wortes (das é mit dem Apostroph).

Numerologie (nach Pythagoras): POKÉMON GO = 7+6+2+5+4+6+5 und 7+6 = 35 + 13 = 48 (4×12), Quersumme 12, Quersumme 3 – eine Herzzahl, die für Intuition, Kreativität und die Vereinigung der Polaritäten steht.

Der Standart Pokéball setzt sich aus dem Farben rot und weiss zusammen, ähnlich wie die japanische Flagge, bei der der rote Ball die Sonne symbolisiert. Naheliegende (inoffizielle) Symbolik: das Licht besiegt die Schatten(-Monster).

Im offiziellen Pokémon – Universum ist ein Kind mit 10 Jahren nach der 4. Klasse volljährig.

Das (böse) Pokémon Gengar ist tatsächlich der Schatten vom (guten) Pokémon Pixie.

Gott ruhte nicht etwa am 7. Schöpfungstag, sondern hier erschuf er viele Pokémon, die mit magischen Kräften ausgestattet waren und sich so von anderen Tieren und Wesen unterscheiden.

Das Pokémon Porygon ist das einzige von Menschen erschaffene Pokémon (mit einem ziemlich roboterartigen, klobigen Aussehen!).

 
 
 
Die wichtigen Fragen in Verbindung mit Pokémon und Pokémon Go bleiben leider unbeantwortet: Wann kommt endlich das nächste Update raus? Wann gibt es endlich einen Pokéstop in Reichweite meiner Wohnung? Warum habe ich in letzter Zeit den subtilen Wunsch, Tauben mit rot-weissen Bällen zu bewerfen?