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Dankbarkeit und Manifestation

Dankbarkeit in der Manifestation. In fast allen Schriften und Lehren zum Thema Manifestieren, Wünschen und Willenskraft wird die Dankbarkeit als wichtiger Schlüssel beschrieben. Andererseits ist es schwer für etwas Dankbar zu sein, dass wir in unserem Leben nicht sehen können.

Beim Manifestieren geht es um ein Geheimnis, ein universelles Gesetz des Geistes, das zunehmend einer breiteren Öffentlichkeit offenbar wird. Das Geheimnis besteht einfach ausgedrückt darin, dass der Geist über der Materie steht und nicht umgekehrt. Gedanken erschaffen Realität Das bedeutet in der Praxis nichts anderes, als dass unsere Erwartungshaltung direkten Einfluss hat auf die vermeidlichen Zufälle in unserem Leben. Wenn wir im Leben eine überwiegend optimistische Erwartungshaltung an den Tag legen, dann werden sich die zahllosen Zufälle auch günstig auf unser Leben und unsere Erfolge auswirken. Gehen wir jedoch mit einer negativen Erwartungshaltung an unsere Taten heran, dann manifestiert sich im Leben auch im verstärkten Masse negative Erfahrungen und Ereignisse.

Welche Rolle spielt die Dankbarkeit nun in diesem Zusammenhang? Wenn wir ein gewünschtes Ziel manifestieren wollen, müssen wir es vor unserem geistigen Auge so klar und deutlich ausgestalten, wie es uns möglich ist. Auch unser Unterbewusstsein spielt bei der Übermittlung unserer Gedanken ans Universum eine wichtige Rolle. Zudem kann unser Unterbewusstsein nicht unterscheiden, ob wir eine Situation tatsächlich mit unseren Augen sehen, oder sie uns einfach nur sehr genau vorstellen. Diese Technik wird auch Imagination oder Visualisierung genannt. Dinge, die wir vor unserem geistigen Auge visualisieren, manifestieren sich leichter in unserem Leben.

Stellen wir uns vor, wir hatten in der Liebe bislang noch nicht das Glück gefunden und wünschen uns einen neuen Partner, der zu uns passt und unseren Bedürfnissen und Wünschen entspricht. Wenn wir in Gedanken immer wieder an unsere alte und unglückliche Beziehung denken, dann manifestiert sich mit hoher Wahrscheinlichkeit in unserem Leben ein Partner, der ähnlich negative Charaktereigenschaften wie unser alter Partner an den Tag legt. Der häufige Fehler beim Manifestieren besteht einfach darin, dass wir überwiegend damit beschäftigt sind, an die Dinge zu denken, die wir nicht in unserem Leben haben wollen, anstatt an die Ereignisse und Situationen zu denken, die wir eigentlich wünschen.

Das Gegenteil von Dankbarkeit ist Undankbarkeit. Wenn wir un-dankbar sind, verbinden wir die Ereignisse im Leben mit negativen Emotionen wie z.B. Neid, Enttäuschung, Wut oder ein allgemeines Minderwertigkeitsgefühle. Diese Gefühle signalisieren unserem Unterbewusstsein: Hey, ich bin noch gar nicht bereit, an die Manifestation meiner Wünsche zu glauben – jetzt ist noch nicht der richtige Zeitpunkt dafür, denn ich erwarte eigentlich eher unglückliche Erfahrungen anstatt die glücklichen. Was in unser Unterbewusstsein mit negativen Gefühlen eingepflanzt wird, kann sich nur schwer Manifestieren. Das Universum erhällt einfach die falschen und widersprüchliche Befehle.

In der Dankbarkeit hingegen, erleben wir unsere Wünsche so, als ob wir sie bereits in unserem Leben vorfinden. Das Gefühl, dass unsere Erwartungshaltung bezüglich unserer Gefühle und Gedanken bereits vorhanden ist, löst im Universum fast Zwangsläufig eine Ereigniskette in Gang. In der Dankbarkeit ist unsere Aufmerksamkeit auf das Positive und das gewünsche Ereignis ausgerichtet. Wenn der Gedanke und der Glaube, an die Manifestation in uns Vorhanden ist, in der physischen Welt jedoch nicht, so entsteht im Kontinuum des Universums ein Widerspruch, der nach Auflösung zwingt. Dazu gibt es nur zwei Möglichkeiten. Entweder unsere Dankbarkeit löst sich auf und unsere Erwartungshaltung passt sich der ungewünschten Situation an, oder das Universum setzt die Zufälle in Gang, die zu unserer Dankbarkeit und unserem Glauben passen.

Zudem hat eine bewusst praktizierte Dankbarkeit auch einen anderen Nebeneffekt zur Folge: wir konzentrieren uns wieder auf die Dinge, die wir wollen, und nicht mehr auf die Dinge, die wir eigentlich nicht wollen.