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Barfuss gesund

Barfuss laufen und Gesund bleiben – geht das? Wenn wir unseren Füssen die notwendige Aufmerksamkeit schenken, stärkt dies unsere Abwehrkräfte.

In der spirituellen Lehre stehen unsere Füsse in Verbindung zu unserem Wurzelchakra. Das Wurzelchakra verbindet uns mit der Erde. Aus der Erde bezieht der Mensch auf feinstofflicher Ebene seine Energie, vor allem durch Planzen und die Bäume.

In der westlichen Welt sind Schuhe in vielen Bereichen des Lebens vorgeschrieben oder unumgänglich. Wer im Sommer in der Stadt barfuss läuft oder seine Füsse an seinem Arbeitsplatz entblösst (selbst ein Schwimmmeister trägt Sandalen), wird bereits von den meisten Menschen als alternativ oder esoterisch eingeordnet. Es ist uns verboten, ohne festes Schuhwerk ein Fahrzeug zu führen, es gibt auch kaum einen Beruf, der es uns erlaubt, die Schuhe einmal abzulegen. Im Winter ist Barfuss laufen sowieso in Nordeuropa nicht möglich.

Vielleicht ist der Verbot von festem Schuhwerk nicht nur funktionell begründet sondern erfüllt auch eine spirituelle Funktion. Das Schuhwerk wirkt für uns als Isolator und trennt uns somit praktisch und auch symbolisch vom Erdboden. In der Konsequenz wird unsere Fusssole nicht mehr mit so vielen Reizen stimuliert und zu festes Schuhwerk verhindert eine optimale Durchblutung unserer Füsse. Esoterisch formuliert könnte man auch sagen, das beschuhte Laufen trennt uns von unserer Erdverbundenheit.

Wenn das Wurzelchakra aktiv ist, geht es uns insgesamt besser. Indische Yogis wird man nur selten mit festem Schuhwerk antreffen, sie laufen und meditieren meistens barfuss. Die Verbindung zur Erde verleiht uns Sicherheit, innere Ruhe und Gelassenheit. Ein Grund mehr, einemal vermehrt über das Barfuss laufen, wann immer es uns möglich ist, nachzudenken.

Wie kann man die Zwangsbeschuhung so weit wie möglich reduzieren? Wenn wir in jeder freien Minute unsere Isolation abstreifen und die Schuhe einmal ausziehen, werden wir uns freier und wohler fühlen. Nicht nur für den Moment, in dem wir barfuss laufen, auch allgemein wird sich unser Wohlbefinden erblich steigern. Jeder kann es für sich einmal ausprobieren.

Früher, als die Menschen noch nicht so oft im Büro arbeiteten, waren die Füsse oft durch die Arbeit verschmutzt durch Staub und Erde. Die demütige Fusswaschung aus dem neuen Testament durch Jesus ist unteranderem darin begründet, dass die Menschen damals eigentlich immer staubige Füsse hatten. Ein Fussbad war damals ein wichtiges und häufig angewendetes Reinigungsritual. In vergangenen Zeiten haben die Menschen viel häufiger ein Fussbad genossen – einfach weil es zum Leben dazugehörte.

Gönne Dir doch auch bewusst zwischendurch häufiger mal ein Fussbad. Es gibt phantastische Fussbäder mit sehr wohlriechenden Düften wie z.B. Rosenöl, Lavendel, Fichtennadel oder Kamille. Das Aroma belebt die Füsse, verschafft ein freies und erfrischendes Gefühl und sorgt für Entspannung. Dabei werden unsere Füsse massiert und besser durchblutet. Diese Aufgabe kann auch gerne Dein Partner übernehmen. Hier gilt der Grundsatz; Wenn es Deinen Füssen gut geht, geht es Dir auch gut!